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und geteilter Datumsleiste 06 .04.1959 - 14.06.1962 |
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| Inzwischen war die Verwendung der Postleitzahl 17b im bisherigen Stempel nicht mehr aktuell. Aus der Aktenlage ist mir zwar kein genaues Enddatum für deren Verwendung bekannt, aber auf Grund irgendeiner Anweisung oder auf eigene Veranlassung des Postamtes wurde aus den Stempeln die Postleitzahl 17b entfernt, wahrscheinlich herausgefräst. Ich habe schon im Abschnitt 3.1. darauf hingewiesen, dass dies beim Werbestempel zwischen dem 14. und 29.06.1962 geschehen sein muß. Ab dem 29.06. ist bisher der Stempel dann in aptierter Form bis zum 31.12.1963 dokumentiert. | |
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und geteilter Datumsleiste 29.06.1962 - 31.12.1963 |
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| Wenn alles mit rechten Dingen weitergegangen ist, müsste also die Stempelmaschine im Februar / März 1964 erstmalig in St. Georgen benutzt worden sein. Allerdings haben sich bisher dafür keine Belege finden lassen, auch keine Stempel ohne Werbeeinsatz. Für Maschinenstempel waren solche mit zwei Unterscheidungsbuchstaben vorgeschrieben, die immer mit "m" begannen (vgl 3.2); der zweite Buchstabe war entweder ein "a" oder in alphabetischer Folge ein weiterer Buchstabe, also "ma", "mb", "mc" etc. Die ersten Werbestempel tauchen erst etwa ein Jahr später auf. Verwunderlich dabei ist, dass man nicht mit den Ub "ma" beginnt, sondern zunächst mit "mc". Offenbar sind auch die Bemühungen um einen Werbeeinsatz für die Bergstadt noch nicht zum Abschluss gekommen, denn zunächst benutzt die Post einen eigenen Einsatz und macht damit Reklame für Postfächer. Warum aber der verbotene Punkt wieder auftaucht und warum man die Zahl 1 für das Postamt nicht anführt, ist wohl menschlichem Irrtum zuzuschreiben. | |
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| In den noch vorhandenen Unterlagen ist dann erst wieder mit Datum vom 26. August 1966 - also mehr als 2½ Jahre nach Auslaufen des bisherigen Werbestempels - ein Antrag der Postreklame an das Bundesministerium des Post- und Fernmeldewesens festzustellen, der die Ära des von der Freiburger Graphikerin Laiber geschaffenen Wandermännle's und des Skiwanderer's einleitet. Das Ministerium hat den Antrag bereits am 30. August genehmigt und die OPD Freiburg dies dem Postamt St. Georgen unter dem Zeichen 12/13-1a 2851-0 mitgeteilt. Am 11. Oktober wurde der Stempel erstmalig verwendet, der Schwarzwälder Bote (Villinger Kreiszeitung) berichtet darüber am 15.10.1966. Mit dem Wandermännle hat man den Drachentöter verlassen und voll auf ein Urlaubsmotiv gesetzt. | |
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| Es ist allerdings schwierig, die genauen Einsatzzeiten festzustellen, zumal dieses Motiv nur in der wärmeren Jahreszeit verwendet wurde, so etwa von Mitte April bis Mitte Oktober; im Winter wurde es durch den Skiwanderer ersetzt, der aber seine Skistöcke auch als Spazierstöcke verwendet und die Ski auf der Schulter trägt. Beide Motive wurden also abwechselnd bis 1971/72 eingesetzt. Als amtliche Laufzeit wird die Zeit vom 15. Oktober 1967 bis 14. Oktober 1970 angegeben; diese Angabe gilt aber nur für den Werbeeinsatz. Der Stempel selbst kann unabhängig davon bei Bedarf ausgewechselt werden. | |
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| Eine Fortsetzung gab es 1984. In dieser Zeit beging die Gemeinde das 900jährige Jubiläum ihres Bestehens; dabei betrachtete man die Zeit seit der Klostergründung als Continuum, eine weltliche Gemeinde gab es erst später. Als Werbeeinsatz verwendete man das Conventsiegel des Klosters aus dem 14. Jahrhundert, wie es an einer Urkunde vom 29.09.1325 im Generallandesarchiv in Karlsruhe noch vorhanden ist. Es zeigt die Inschrift "SIGILLUM COVENT SCT GEORGII" (Convent ohne n hinter dem o geschrieben). Die Urkunde beinhaltet, wie Ulrich von Teck seine bisherigen Leibgdinge in St. Georgen dem Kloster überschreibt. | |
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| Die Briefordnerei arbeitete aber über diesen Tag hinaus, zunächst ohne Werbeeinsatz. Als sich die Schließung immer wieder hinauszögerte, nutzte die Post die Möglichkeit zur Eigenwerbung. Sie verwendete die auch schon andernorts bekannte Aufforderung "Schreib mal wieder". So wurde der Maschinenstempel bis zum 10. Juni 2000 weiter benutzt. Das war dann der letzte Arbeitstag, die Stempelmaschine wurde ausgemustert, die Briefordnerei geschlossen. | |
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